inRiver-Studie zeigt wachsenden Zeitdruck und mehr Wettbewerb am Markt

inRiver PIM

B2B-Hersteller arbeiten auf Hochtouren, um digitalen Handel zu ermöglichen

86 Prozent müssen Produkte schneller auf den Markt bringen als vor einem Jahr / 92 Prozent nutzen Automatisierung und KI, um Produktinformationen für unterschiedliche Kanäle optimal zu verpacken / 42 Prozent nutzen Video-Content im B2B-Geschäft

Die große Mehrheit der Unternehmen im Fertigungssektor steht unter wachsendem Zeitdruck. Das berichten 86 Prozent der befragten deutschen B2B-Entscheider in der aktuellen Studie von inRiver, einem führenden Anbieter von Product-Information-Management-Lösungen (PIM). Die Studie basiert auf einer Umfrage unter 200 Marketingentscheidern in der Fertigungsbranche in Deutschland, den USA und Großbritannien.

Der Druck steigt

74 Prozent der Befragten in Deutschland berichten von mehr Wettbewerbern am Markt. Die größte Herausforderung bei der Einführung neuer Produkte sei jedoch der Zeitdruck: Für die Mehrheit der Unternehmen ist das Ziel demnach, der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Eine weitere Herausforderung ist die Anpassung an neue Gegebenheiten: 82 Prozent haben aufgrund des wachsenden Drucks bereits ihr Geschäftsmodell verändert.

Zeit ist Geld

Die knappe Mehrheit der Hersteller in Deutschland (52 Prozent) sieht das Sammeln und Aktualisieren von Produktinformationen als zeitraubende Angelegenheit: Bei einem neuen Markteintritt dauert die Bereitstellung der Produktinformationen bis zu vier Wochen – wenn es schnell geht. Doch dies schaffen nur 28 Prozent aller Unternehmen. Bei der Mehrheit (58 Prozent) dauert die Beschaffung von Produktinformationen bis zu sechs Monate.

Fehler kosten den Vorsprung

Wenn die Informationen einmal bereitstehen, geben nahezu alle (96 Prozent) Unternehmen an, dass sich die Produktinformationen schnell aktualisieren lassen. Doch Geschwindigkeit ist nicht alles: Zwei von drei Herstellern mussten bereits aufgrund von Problemen mit Produktinformationen mehrfach Rückrufaktionen starten.

„Die Geschwindigkeit, in der sich der Markt verändert, nimmt nicht ab“, so Thomas Zanzinger, CEO bei inRiver. „Produktinformationen sind die digitale Eingangstür eines Unternehmens. Es ist daher entscheidend, Kunden mit korrekten Produktinformationen auf dem richtigen Kanal zu erreichen. Gerade in der Fertigungsbranche zählt Genauigkeit – sie wird mit Vertrauen und Loyalität belohnt.“

Diverse Formate und mehr Automatisierung

Marketer setzen neue Arten und Formate von Produktinformationen ein, gerne auch auf mehreren Kanälen und in unterschiedlichen Märkten. Vor allem sie auf visuellen User Generated Content. 56 Prozent der Befragten wünschen sich mehr davon, gefolgt von einer personalisierten Customer Experience und mehr Informationen zu Kundenservice und -support (je 52 Prozent). Dies zeigt, dass Content die digitale Eingangstüre ist, um Käufer zu informieren, zu aktivieren und zum Kauf zu bewegen.

„Unternehmen setzen jetzt auf neue Technologien, Rich Media und unterschiedliche Kanäle, um Produkte auf den Markt zu bringen“, kommentiert Stefano Brandinali, Chief Digital Officer bei Prysmian Group. „Geschwindigkeit ist wichtig, doch auch die kanalübergreifende Kontrolle über die eigenen Produktinformationen ist essenziel, um die Ergebnisse zu optimieren.“

Eine erfolgreiche Strategie für die Produktinformation vereint daher Flexibilität, Geschwindigkeit und Analysen. So lässt sich das richtige Format für die Produktpräsentation und die Kundenanforderungen schnell finden, und neue Möglichkeiten und Chancen können genutzt werden, sobald sie sich ergeben.

Vertrauen ist der Schlüssel

„Wer Vertrauen schafft, kann auf treue Kunden und Wachstum hoffen,“ fasst Zanzinger zusammen. „Wenn Kunden den Produktinformationen nicht vertrauen, und das ist bei der Hälfte der Befragten oft der Fall, kommen sie nicht wieder. 52 Prozent der Unternehmen verlieren dadurch immer wieder Kunden.“ Mit der richtigen Strategie und einem optimierten Produktinformations-Ansatz stärken Marketer das Vertrauen in ihr Unternehmen.

Um mehr über die Daten und die aktuelle Situation im B2B-Bereich zu erfahren, laden wir Sie am 28. April zu dem Live-Webinar „New Baselines for B2B Manufacturing“ mit einem Sprecher von Forrester ein.

Methodik

Die Studie wurde im Februar und März 2021 von Vanson Bourne im Auftrag von inRiver durchgeführt. Dabei wurden 200 Marketingentscheider in Unternehmen der Fertigungsbranche befragt – in Deutschland, den USA und Großbritannien und in mehreren Sektoren, etwa in der chemischen Industrie, der Automobilindustrie sowie der Möbelherstellung. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen verzeichnet mehr als 500 Mio. USD Umsatz im Jahr.

Vanson Bourne ist eine unabhängige Marktforschungsagentur, die sich auf die Technologiebranche spezialisiert hat. Ihr Ruf als zuverlässige Analysten gründen sie auf ihr hartes Auswahlverfahren sowie ihre Fähigkeit, erfahrene Entscheider in technischen und leitenden Geschäftsfunktionen zu erreichen – in allen Branchen und allen großen Märkten der Welt.

Über inRiver

inRiver versetzt Unternehmen in die Lage, umsatzsteigernde Produktinformationen an jedem Touchpoint zu präsentieren.

Mit seiner Product-Information-Management(PIM)-Lösung ermöglicht inRiver Unternehmen, überzeugende Product Experiences für hochgradig individualisierte Käufe zum Leben zu erwecken, praktisch umsetzbare Hinweise darauf zu erhalten, was Kaufentscheidungen beeinflusst und dann diese Erkenntnisse schnell in die Tat umzusetzen.

inRivers Digital-first PIM™ unterstützt über 600 B2B- und B2C-Unternehmen, Produktinformationen in strategisch wertvolle Assets zu verwandeln und so den Umsatz für über 1.500 Marken weltweit zu steigern. inRivers Hauptsitz ist in Malmö, Schweden, weitere Niederlassungen sind in Chicago und Amsterdam.


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